FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM THEMA „UMWELT“

  1. Nachhaltigkeit
  2. Fragen und Antworten zum Thema "Umwelt"

SCHUTZVERPACKUNG FÜR DEN PRODUKTVERSAND

Wieso stecken in manchen Versandkartons Styroporformen?

Diese Transportverpackungen aus expandiertem Polystyrol (EPS, auch bekannt als Styropor®) sind nötig, um die Ware zu schützen – schließlich sollen beispielsweise empfindliche Geräte wie Computer, Fernseher, Kühlschränke oder auch andere Produkte sicher und in perfektem Zustand an ihren Bestimmungsort gelangen. Werden sie im Karton nicht sicher fixiert und gepolstert, können sie beschädigt werden. Dafür wird so wenig Material eingesetzt wie möglich, aber mindestens so viel, dass das Produkt optimal gegen Stöße und Verrutschen geschützt ist. Ein beschädigtes Produkt wäre nicht nur ärgerlich für den Empfänger, sondern auch schlecht für die Umwelt: wesentlich mehr Energie und Ressourcen werden benötigt, um ein beschädigtes Produkt zurückzuschicken, neu zu produzieren und wieder zu versenden, als für die Produktion eines EPS-Polsters aufgewandt wird. 

Wieso werden kleine Produkte manchmal in sehr großen Kartons und mit viel Schutzverpackungsmaterial versendet?

Als Hersteller von Schutzverpackungen hat Storopack keinen direkten Einfluss darauf, welche Kartongrößen und Mengen an Schutzverpackungsmaterial Versandhändler benutzen. Jedoch beraten wir unsere Kunden rund um einen effizienten Verpackungsprozess, um dazu beizutragen, dass nur die erforderliche Menge an Schutzverpackungsmaterial verwendet wird.

Warum sind in Versandkartons Schutzverpackungen enthalten? Das Produkt im Karton ist doch oft schon verpackt.

Wenn das Produkt im Versandkarton nicht geschützt wird, kann es sich während des Transports im Karton bewegen und durch Stöße beschädigt werden. Das gilt auch für verpackte Produkte im Versandkarton. Und ein kaputtes Produkt wäre nicht nur ärgerlich für den Empfänger, sondern auch schlecht für die Umwelt: Der Energie- und Ressourcenaufwand für die Rücksendung des beschädigten Produktes, für die Neuproduktion der Ware und den erneuten Versand ist sehr viel größer als für die Herstellung der Schutzverpackungen, die das Produkt vor Schäden bewahren.

Gibt es für den Produktversand keine Alternative zu Kunststoff-Formteilen aus EPS?

Für den Schutz von Versandprodukten lassen sich je nach Ware auch Schutzverpackungen aus anderen Materialien einsetzen. Um schwere, technische Geräte wie Computer, Fernseher oder Kühlschränke zu versenden, werden oft Formteile aus EPS benötigt, weil sie besonders stabil sind. Für viele leichtere oder kleinere Produkte bietet Storopack aber auch Schutzverpackungen aus Papier, Luftpolster oder biologisch abbaubare Verpackungschips an.

Können gebrauchte Produkte von Storopack zum Recycling an Storopack zurückgeschickt werden?

Auf jeden Fall! Für eine möglichst geringe Umweltbelastung empfehlen wir jedoch, die lokalen Entsorgungsmöglichkeiten für die Entsorgung der Produkte zu nutzen, am besten die reguläre Abfallverwertung.

Welche CO2-Bilanz und Energiebilanz haben die verschiedenen Produkte?

Wir haben untersucht, ob diese Daten aussagekräftig wären. Da es keine Standards für derartige Studien gibt, sind wir der Ansicht, dass sie unvollständig und irreführend sind. Daher haben wir uns entschlossen, auf solche Studien/Aussagen zu verzichten.

WIEDERVERWENDBARKEIT VON FORMTEILEN UND SCHUTZVERPACKUNGEN

Sind Kunststoff-Formteile wiederverwendbar?

Ja, expandiertes Polypropylen (EPP) ist deshalb auch die ideale Basis für maßgeschneiderte Verpackungen zur Mehrfachverwendung, wie sie Storopack anbietet. Denn das extrem strapazierfähige Material steckt Belastungen wie Stöße und selbst den wiederholten Aufprall beim Transport einfach weg – das Formteil bleibt voll funktionsfähig und ohne erkennbare Beschädigungen, das Packgut zuverlässig geschützt. EPP-Verpackungen von Storopack lassen sich so für Lösungen mit tausenden von Umläufen einsetzen, beispielsweise als Ladungsträger für den Transport empfindlicher Karosserie- oder Elektronikbauteile in der Automobilindustrie.

Welche Schutzverpackungen lassen sich wiederverwenden?

Alle Schutzverpackungen von Storopack lassen sich wiederverwenden, von Privatkunden beispielsweise für den Rückversand eines Produktes oder für den Versand anderer Produkte. Gewerbe und Industrie können zurückerhaltene Verpackungschips erneut für den Versand ihrer Produkte verwenden.

RECYCLING, KOMPOSTIERBARKEIT UND ENTSORGUNG

Lassen sich die Schutzverpackungen von Storopack recyceln?

Ja, alle Schutzverpackungen von Storopack sind recycelbar. Sie lassen sich aufbereiten und für unterschiedliche Industrieprodukte wiederverwerten. Ausnahme sind unsere Produkte, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Diese lassen sich nicht immer recyceln, jedoch sind sie kompostierbar.

Wie entsorgt man Papierpolster richtig?

In Deutschland können Papierpolster über die blaue Papiertonne entsorgt und recycelt werden. PAPERplus® Classic Grass besteht zu 50 Prozent aus Grasfasern und lässt sich vollständig kompostieren oder recyceln. Storopack
verwendet kein beschichtetes Papier. Die Entsorgung über bestehende Recycling-Kreisläufe trägt dazu bei, den Einsatz von primären Rohstoffen zu reduzieren. Bei PAPERplus® werden nur Druckfarben verwendet, die der Recycler problemlos entfernen kann (Deinkingverfahren).

Wie entsorgt man Luftpolster richtig?

Als Verbraucher entsorgen Sie Luftpolster (am besten ohne Luft) ganz einfach über den „Gelben Sack“/“Gelbe Tonne“. Dann werden sie recycelt oder verbrannt – in Müllheizkraftwerken ist Polyethylen übrigens ein hochwillkommener Energiespender, weil der Heizwert von Polyethylen sogar noch höher ist als der von Öl. Alternativ geht auch der Hausmüll.
Storopack bietet auch Schutzverpackungen an, die industriell kompostierbar sind – beispielsweise die AIRplus® BIO Folie, aus der sich Luftpolster herstellen lassen. Grundstoff der Folie ist ein biologisch abbaubarer
Kunststoff auf Basis von Polymilchsäure (PLA) und Copolyester. Die Basis des Produkts wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Die  Kompostierbarkeit von AIRplus® Bio ist nach der europäischen Norm DIN EN
13432 und der amerikanischen Norm ASTM D6400 zertifiziert.

Wie werden Schaumpolster recycelt?

Sie können z. B. erneut als Schutzverpackung verwendet werden. Beim Recyceln sollten sie bevorzugt im Kunststoff- oder Restmüll entsorgt werden.
Als Bestandteil des allgemeinen Abfallstroms ist FOAMplus® Schaum ein hervorragender Brennstoff für moderne Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfallstoffen. Bei der Entsorgung der Schaumpolster ist es nicht nötig die PE-Schutzfolie vom Schaum zu trennen.
Gewerbe und Industrie haben eigene Entsorgungswege (Industriemüll), darüber werden auch die Schaumpolster
recycelt.

Wie entsorgt man Verpackungschips richtig?

Unsere Verpackungschips PELASPAN® BIO aus Pflanzenstärke sind vollständig biologisch abbaubar und kompostierbar gemäß DIN EN 13432. Sie können in der Regel über den normalen Hausmüll oder den Biomüll entsorgt werden. Die Entsorgung in Deutschland ist nicht bundesweit einheitlich geregelt, sondern wird auf Landes- bzw. Kreisebene verantwortet, setzen Sie sich bitte zur korrekten Entsorgung von PELASPAN® BIO mit ihrem örtlichen Entsorgungsdienstleister in Verbindung. Als Verbraucher entsorgen Sie PELASPAN® Verpackungschips aus EPS ganz einfach über den „Gelben Sack“/“Gelbe Tonne“. Derzeit wird EPS jedoch aus ökonomischen Gründen, vor allem aufgrund zu geringer Mengen von Recyclinganlagenbetreibern kaum aus dem Gelben Sack aussortiert und somit nicht recycelt, sondern verbrannt. Alternativ kann das Recycling über entsprechende Sammelstellen/Wertstoffhöfe und das Rücknahmesystem im Handel erfolgen. Auch hier hilft Ihnen Ihr örtlicher Entsorgungsdiensleister weiter.

In Müllheizkraftwerken sind die Verpackungschips ein hochwillkommener Energiespender, weil sie einen hohen Heizwert haben und sich rückstandslos verbrennen lassen. Alternativ geht zur Entsorgung auch der Hausmüll. Storopack setzt sich dafür ein, dass Verpackungschips aus EPS wieder vollständig recycelt werden. Das Recycling von Industrie- und Gewerbeabfällen erfolgt über Sammel- und Verwertungsstellen für gewerbliche Verpackungen.

Wieso sind nicht alle Schutzverpackungen von Storopack kompostierbar?

Je nach Versandgut sind ganz unterschiedliche Schutzverpackungen notwendig. Während sich zerbrechliche, leichtere Güter wie Porzellan oder Glas beispielsweise ideal mit den kompostierbaren Verpackungschips PELASPAN® BIO im Karton schützen lassen, sind für schwere technische Bauteile wiederum Papier- und Schaumpolster erforderlich, damit das Produkt im Versandkarton stabilisiert wird. Diese Schutzverpackungen sind nicht kompostierbar, lassen sich jedoch sehr gut recyceln.

Lassen sich die Formteile von Storopack recyceln?

Ja, alle Formteile aus EPS und EPP sind zu 100 Prozent recycelbar. Sie lassen sich aufbereiten und für unterschiedliche Industrieprodukte wiederverwerten oder auch für unsere Verpackungschips wiederverwenden.

Wie entsorgt man Schutzverpackung aus EPS richtig?

Als Verbraucher entsorgen Sie Formteile ganz einfach über den „Gelben Sack“/“Gelbe Tonne“. Derzeit wird EPS jedoch aus ökonomischen Gründen, vor allem aufgrund zu geringer Mengen, von Recyclinganlagenbetreibern kaum aus dem Gelben Sack aussortiert und somit nicht recycelt, sondern verbrannt. Alternativ kann das Recycling über entsprechende Sammelstellen/Wertstoffhöfe und das Rücknahmesystem im Handel erfolgen.

In Müllheizkraftwerken sind die Formteile ein hochwillkommener Energiespender, weil sie einen hohen Heizwert haben und sich rückstandslos verbrennen lassen. Alternativ geht zur Entsorgung auch der Hausmüll. Storopack setzt sich dafür ein, dass Formteile aus EPS wieder vollständig recycelt werden.

Das Recycling von Industrie- und Gewerbeabfällen erfolgt über Sammel- und Verwertungsstellen für gewerbliche Verpackungen.

HERSTELLUNGSMATERIAL PAPIERPOLSTER

Wird recyceltes Material für die Herstellung der PAPERplus® Papierpolster verwendet?

Das ist abhängig vom Produkt. Viele PAPERplus® Papierpolster enthalten recyceltes Material, einige PAPERplus® Papierpolster jedoch nicht.

Zu welchem Anteil werden PAPERplus® Papierpolster aus recyceltem Material hergestellt?

Bei den Papierpolstern, die recyceltes Material enthalten, beträgt der Anteil mindestens 40%. Einige der Papierpolster bestehen aus 100% Recyclingmaterial.

Gibt es auch PAPERplus® Papierpolster aus nachwachsenden Rohstoffen?

Ja, PAPERplus® Classic Grass besteht zu 50 Prozent aus Grasfasern und lässt sich vollständig kompostieren oder recyceln. PAPERplus® Classic Grass wird ohne Prozesschemikalien hergestellt.

Sind Schutzverpackungen aus Papier umweltfreundlicher als Schutzverpackungen aus Kunststoff?

Jedes Material hat ganz eigene Vor- und Nachteile bei Herstellung und Entsorgung. Papier hat den Vorteil, dass es aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz besteht. Dagegen benötigt PE-Folie (Polyethylen) in der Herstellung weniger Energie und Wasser als Papier und lässt sich auch mit viel weniger Energie recyceln. Grundsätzlich lassen sich alle Schutzverpackungen von Storopack wiederverwenden und recyceln.

HERSTELLUNGSMATERIAL LUFTPOLSTER

Woraus werden die Luftpolster hergestellt?

AIRplus® Luftpolster werden aus PE-Folie (Polyethylen) produziert. Die Folien fertigen wir in eigenen Produktionsstätten. PE-Folie zeichnet sich besonders durch den geringen Rohstoffeinsatz bei der Herstellung und zugleich hervorragende mechanische Eigenschaften aus – sie ist besonders flexibel, sodass Sie damit unterschiedlichste Produkte zuverlässig polstern, fixieren und einwickeln können.

Ist die Herstellung der Schutzverpackungen aus Kunststoff umweltschädlich?

Nein. Beim Herstellen und Verarbeiten der PE-Folien, die für unsere Luftpolster verwendet werden, entstehen weder Geruchsbelästigungen, noch giftige Dämpfe oder Abwässer. PE-Folien werden chlor- und schwefelfrei produziert, sie enthalten keine Weichmacher und Schwermetalle und sind grundwasserneutral.

Wird recyceltes Material für die Herstellung der AIRplus® Folien verwendet?

Das ist abhängig vom Produkt. Einige AIRplus® Void Folien enthalten recyceltes Material, andere AIRplus® Folien jedoch nicht.

Zu welchem Anteil wird AIRplus® Folie aus recyceltem Material hergestellt?

Bei den Folien, die recyceltes Material enthalten, beträgt der Anteil mindestens 50%.

Was versteht man unter „Bioplastik“ oder „Biokunststoff“?

Hier ist zu unterscheiden zwischen biobasiertem Kunststoff, biologisch abbaubarem Kunststoff oder einer Mischung aus beidem. Biobasierter Kunststoff wird ganz oder teilweise aus Biomasse wie Mais, Zuckerrohr oder
Zellulose hergestellt. Biologisch abbaubarer Kunststoff zerfällt in der Regel unter bestimmten Bedingungen zu Kohlendioxid und Wasser. Darüber hinaus gibt es „oxo-abbaubare Kunststoffe“: Das sind herkömmliche Kunststoffe,
denen Metalle beigemischt werden, damit sich diese selbst zersetzen.

Wieso verwendet Storopack keine „oxo-abbaubaren Kunststoffe“?

Von sogenannten oxo-abbaubaren Kunststoffen ist abzuraten: Der vollständige biologische Abbau der Fragmente (je nach Größe auch Mikroplastik) wird von vielen Experten in Frage gestellt. Die in oxo-abbaubaren Kunststoffen enthaltenen Zusätze können außerdem das Recycling negativ beeinflussen. Zu Biokunststoffen siehe auch: Beitrag des Umweltbundesamtes zu Tüten aus Bioplastik

HERSTELLUNGSMATERIAL VERPACKUNGSCHIPS

Woraus werden die Verpackungschips hergestellt?

Unsere PELASPAN® Verpackungschips bestehen aus biologisch abbaubarer Pflanzenstärke oder aus recyceltem und nach Gebrauch auch vollständig wiederverwertbarem EPS (expandiertes Polystyrol).

HERSTELLUNGSMATERIAL SCHAUMPOLSTER

Woraus werden die Schaumpolster hergestellt?

Die FOAMplus® Schaumpolster bestehen aus expandiertem Polyurethan genannt PUR. PUR finden Sie in vielen Alltagsgegenständen wie z. B. Polstermöbel, Matratzen, Schuhe, Kleidung, Fahrzeuge oder Technikgeräte.

Wird recyceltes Material für die Herstellung der FOAMplus® Schaumpolstern verwendet?

Das ist abhängig vom Produkt. FOAMplus® 5504R Verpackungsschaum besteht zum Teil aus recyceltem PUR. Polyurethanabfälle und –reststoffe aus der Industrie oder vom Verbraucher werden in Recyclinganlagen aufbereitet um wieder neues Polyol zu gewinnen, welches wiederum zu PUR verarbeitet wird. FOAMplus® 5504R hat ähnliche Eigenschaften wie das Ausgangsmaterial
und lässt sich zu hochwertigen Schutzverpackungen verarbeiten.

Ist Schaumstoff ein Schadstoff?

Nein, Schaumstoff ist ein sogenannter inerter Stoff. Das heißt, dass er chemisch beständig ist und bei Kontakt mit Luft, Wasser oder anderen Substanzen nicht reagiert.

Sind Materialsicherheitsdatenblätter für expandierten PU-Schaum verfügbar?

Ja, Materialsicherheitsdatenblätter sind auf Anfrage erhältlich.

HERSTELLUNGSMATERIAL FORMTEILE

Woraus werden die Formteile von Storopack hergestellt?

Storopack verarbeitet für seine Formteile vier verschiedene Kunststoffe in Form expandierter Schäume: Polystyrol (EPS), bekannt als Styropor®, Polypropylen (EPP), Neopor® und Piocelan®. Sie sind alle sehr leicht,
isolieren hervorragend und absorbieren Stöße zuverlässig. Das macht sie vielseitig einsetzbar. Ein Vorteil ist auch der geringe Materialbedarf: EPS und Neopor® beispielsweise bestehen aus bis zu 98 Prozent Luft und lediglich zu zwei Prozent aus Polystyrol, EPP aus bis zu 95 Prozent Luft und nur zu fünf Prozent aus Polypropylen. Der Werkstoff Piocelan® ist eine intelligente Kombination aus Polystyrol und Polyethylen (PE) oder aus EPS und Polypropylen und vereint deren Vorteile. Zudem lassen sich diese Kunststoffe alle zu 100 Prozent recyceln.

Ist die Herstellung von Formteilen aus Kunststoff umweltschädlich?

Nein. Beim Expandieren der Schäume entstehen weder giftige Dämpfe noch Abwässer. Die Formteile werden chlor- und schwefelfrei produziert, sie enthalten keine Weichmacher und Schwermetalle und sind grundwasserneutral. Bei der Fertigung setzt Storopack zudem auf ein umweltfreundliches Produktionsverfahren mit Wasserdampf.
Übrigens tragen technische Formteile aus Kunststoff dazu bei, Ressourcen zu schonen. EPS und Neopor® etwa bestehen aus bis zu 98 Prozent Luft. Das geringe Gewicht technischer Formteile aus expandierten Schäumen ermöglicht es etwa, Autos leichter zu machen und so den Kraftstoffverbrauch zu senken. Als Dämmung eingesetzt, lassen sich bis zu 70 Prozent an Heizenergie sparen. Als Isoliermaterial machen die
Formteile wiederum Kühlenergie überflüssig. Gebrauchte Formteile sind komplett recycelbar und lassen sich für neue Produkte oder für  Schutzverpackungsmaterial wiederverwerten. Als letzten Schritt lassen sich die Formteile in Heizkraftwerken zur Energiegewinnung rückstandslos und umweltverträglich verbrennen.

Wo werden Kunststoff-Formteile eingesetzt?

In der industriellen Produktion sind technische Formteile aus expandiertem Polypropylen (EPP) heute in vielen Branchen unverzichtbar: Das Material ist sehr leicht, gut formbar, robust, schockabsorbierend, isoliert hervorragend, nimmt nahezu kein Wasser auf und lässt sich recyceln. Deshalb kommt es zum Beispiel im Automobilbau zum Einsatz: Formteile aus EPP finden sich als Einbauteile an verschiedenen Positionen im Auto wieder – vom Stoßfänger über Kopfstützen und Sitzeinlagen bis hin zu Verkleidungen. Sie dienen entweder der passiven Sicherheit und dem Insassenschutz oder machen durch ihr geringes Gewicht Autos leichter und helfen so, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Dadurch eignen sie sich besser als andere Materialien für diese Anwendungsfälle.

Was kann aus Schaumformteilen von Storopack gemacht werden?

EPS-Formteile können für die Herstellung verschiedenster Produkte aus Polystyrol verwendet werden. Ein gutes Beispiel ist Dachisolierung aus XPS. Ein hervorragendes internes Beispiel ist Storopack EPS Loose Fill. EPP-Formteile können recycelt und beispielsweise als Kleiderbügel verwendet werden. Das Produkt kann aber auch wieder zerkleinert und für die Produktion neuer EPP-Formteile verwendet werden.

UMWELTSCHUTZ

Wie trägt Storopack zum Umweltschutz bei?

Generell setzt Storopack auf Nachhaltigkeit nach dem 4R-Prinzip: REDUCE (Reduzierung), REUSE (Wiederverwendung), RECYCLE (Recycling) und RENEW (Erneuerung) – weitere Informationen dazu finden Sie unter www.storopack.de/unternehmen/umweltpolitik/
Wir achten bereits bei der Herstellung unserer technischen Formteile auf einen geringen Ressourcen- und Energieverbrauch.
Wo möglich, nutzen die Storopack Produktionsstandorte Energie aus Abwärme. Zudem produzieren wir, ohne CFKs (Chlorfluorkohlenstoffe) oder FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) zu erzeugen. Nicht zuletzt trägt das geringe Gewicht unserer Formteile dazu bei, Kraftstoff während des Transports zu sparen.

Was unternimmt Storopack hinsichtlich Energieeffizienz in den eigenen Standorten?

Die Ausrüstung unserer Standorte spielt eine große Rolle für den Ressourcenschutz. Deswegen setzen wir auf ein effizientes Energiemanagement und optimieren unsere Standorte kontinuierlich hinsichtlich ihrer Energiebilanz. Mit verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen haben wir unseren CO2-Ausstoß und Energieverbrauch bereits umfassend senken können. In regelmäßigen Audits prüfen wir, wie wir uns weiter verbessern können. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.storopack.de/nachhaltigkeit/energieeffizienz/

Wie engagiert sich Storopack gegen Plastikmüll?

Storopack ist Teil der globalen Initiative „Alliance To End Plastic Waste“, welche die Umwelt von Kunststoffabfällen befreien will. Plastikmüll in der Umwelt, insbesondere in Ozeanen, ist weltweit eine große Herausforderung.
Wir haben uns nun gemeinsam mit rund 40 Firmen zum Ziel gesetzt, keine Kunststoffabfälle in die Umwelt gelangen zu lassen sowie das bereits in der Umwelt vorhandene Plastik zu entfernen.

 

Storopack ist exklusiver Sponsor des Küstenreinigungsprogramms von „Big Blue Ocean Cleanup“, einer der weltweit führenden gemeinnützigen Organisationen für die Reinigung von Ozeanen. Bereits seit 2018 unterstützen wir die gemeinnützige, internationale Stiftung „Big Blue Ocean Cleanup“. Als exklusiver Sponsor für das Küstenreinigungsprogramm haben wir uns zu einer langfristigen Partnerschaft verpflichtet. Big Blue Ocean Cleanup bemüht sich aktiv um die Schärfung des Bewusstseins für den Zustand der Weltmeere und setzt sich für den Schutz der Meereslebewesen und der Nachhaltigkeit für saubere Ozeane und Küsten ein. Dazu dienen Initiativen wie die Säuberung von Stränden, die Entfernung von Plastik aus dem Meer, Schulungen und die Information von Partnern und Öffentlichkeit.

 

Storopack leistet mit der Teilnahme an der Initiative „Operation Clean Sweep“ einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt vor Kunststoffeinträgen. Wir haben uns mit unseren deutschen, französischen und spanischen Molding Standorten den Zielen von Operation Clean Sweep verpflichtet und uns damit zum Ziel gesetzt, dass keine Kunststoffpartikel aus den Produktionswerken über das Wasser in die Umwelt gelangen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Granulatverlusten in der Kunststoff-Wertschöpfung.