RECYCLING GUIDE

Schutzverpackungen richtig recyceln und entsorgen.

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RECYCLING, KOMPOSTIERBARKEIT UND ENTSORGUNG

Lassen sich die Schutzverpackungen von Storopack recyceln?

Ja, alle Schutzverpackungen von Storopack sind recycelbar. Sie lassen sich aufbereiten und für unterschiedliche Industrieprodukte wiederverwerten. Ausnahme sind unsere Produkte, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Diese lassen sich nicht immer recyceln, jedoch sind sie kompostierbar.

Wie entsorgt man Papierpolster richtig?

In Deutschland können Papierpolster über die blaue Papiertonne entsorgt und recycelt werden. PAPERplus® Classic Grass besteht zu 50 Prozent aus Grasfasern und lässt sich vollständig kompostieren oder recyceln. Storopack
verwendet kein beschichtetes Papier. Die Entsorgung über bestehende Recycling-Kreisläufe trägt dazu bei, den Einsatz von primären Rohstoffen zu reduzieren. Bei PAPERplus® werden nur Druckfarben verwendet, die der Recycler problemlos entfernen kann (Deinkingverfahren).

Wie entsorgt man Luftpolster richtig?

Als Verbraucher entsorgen Sie Luftpolster (am besten ohne Luft) ganz einfach über den „Gelben Sack“/“Gelbe Tonne“. Dann werden sie recycelt oder verbrannt – in Müllheizkraftwerken ist Polyethylen übrigens ein hochwillkommener Energiespender, weil der Heizwert von Polyethylen sogar noch höher ist als der von Öl. Alternativ geht auch der Hausmüll.
Storopack bietet auch Schutzverpackungen an, die industriell kompostierbar sind – beispielsweise die AIRplus® BIO Folie, aus der sich Luftpolster herstellen lassen. Grundstoff der Folie ist ein biologisch abbaubarer
Kunststoff auf Basis von Polymilchsäure (PLA) und Copolyester. Die Basis des Produkts wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Die  Kompostierbarkeit von AIRplus® Bio ist nach der europäischen Norm DIN EN
13432 und der amerikanischen Norm ASTM D6400 zertifiziert.

Wie werden Schaumpolster recycelt?

Sie können z. B. erneut als Schutzverpackung verwendet werden. Beim Recyceln sollten sie bevorzugt im Kunststoff- oder Restmüll entsorgt werden.
Als Bestandteil des allgemeinen Abfallstroms ist FOAMplus® Schaum ein hervorragender Brennstoff für moderne Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfallstoffen. Bei der Entsorgung der Schaumpolster ist es nicht nötig die PE-Schutzfolie vom Schaum zu trennen.
Gewerbe und Industrie haben eigene Entsorgungswege (Industriemüll), darüber werden auch die Schaumpolster
recycelt.

Wie entsorgt man Verpackungschips richtig?

Unsere Verpackungschips PELASPAN® BIO aus Pflanzenstärke sind vollständig biologisch abbaubar und kompostierbar gemäß DIN EN 13432. Sie können in der Regel über den normalen Hausmüll oder den Biomüll entsorgt werden. Die Entsorgung in Deutschland ist nicht bundesweit einheitlich geregelt, sondern wird auf Landes- bzw. Kreisebene verantwortet, setzen Sie sich bitte zur korrekten Entsorgung von PELASPAN® BIO mit ihrem örtlichen Entsorgungsdienstleister in Verbindung. Als Verbraucher entsorgen Sie PELASPAN® Verpackungschips aus EPS ganz einfach über den „Gelben Sack“/“Gelbe Tonne“. Derzeit wird EPS jedoch aus ökonomischen Gründen, vor allem aufgrund zu geringer Mengen von Recyclinganlagenbetreibern kaum aus dem Gelben Sack aussortiert und somit nicht recycelt, sondern verbrannt. Alternativ kann das Recycling über entsprechende Sammelstellen/Wertstoffhöfe und das Rücknahmesystem im Handel erfolgen. Auch hier hilft Ihnen Ihr örtlicher Entsorgungsdiensleister weiter.

In Müllheizkraftwerken sind die Verpackungschips ein hochwillkommener Energiespender, weil sie einen hohen Heizwert haben und sich rückstandslos verbrennen lassen. Alternativ geht zur Entsorgung auch der Hausmüll. Storopack setzt sich dafür ein, dass Verpackungschips aus EPS wieder vollständig recycelt werden. Das Recycling von Industrie- und Gewerbeabfällen erfolgt über Sammel- und Verwertungsstellen für gewerbliche Verpackungen.

Wieso sind nicht alle Schutzverpackungen von Storopack kompostierbar?

Je nach Versandgut sind ganz unterschiedliche Schutzverpackungen notwendig. Während sich zerbrechliche, leichtere Güter wie Porzellan oder Glas beispielsweise ideal mit den kompostierbaren Verpackungschips PELASPAN® BIO im Karton schützen lassen, sind für schwere technische Bauteile wiederum Papier- und Schaumpolster erforderlich, damit das Produkt im Versandkarton stabilisiert wird. Diese Schutzverpackungen sind nicht kompostierbar, lassen sich jedoch sehr gut recyceln.

Lassen sich die Formteile von Storopack recyceln?

Ja, alle Formteile aus EPS und EPP sind zu 100 Prozent recycelbar. Sie lassen sich aufbereiten und für unterschiedliche Industrieprodukte wiederverwerten oder auch für unsere Verpackungschips wiederverwenden.

Wie entsorgt man Schutzverpackung aus EPS richtig?

Als Verbraucher entsorgen Sie Formteile ganz einfach über den „Gelben Sack“/“Gelbe Tonne“. Derzeit wird EPS jedoch aus ökonomischen Gründen, vor allem aufgrund zu geringer Mengen, von Recyclinganlagenbetreibern kaum aus dem Gelben Sack aussortiert und somit nicht recycelt, sondern verbrannt. Alternativ kann das Recycling über entsprechende Sammelstellen/Wertstoffhöfe und das Rücknahmesystem im Handel erfolgen.

In Müllheizkraftwerken sind die Formteile ein hochwillkommener Energiespender, weil sie einen hohen Heizwert haben und sich rückstandslos verbrennen lassen. Alternativ geht zur Entsorgung auch der Hausmüll. Storopack setzt sich dafür ein, dass Formteile aus EPS wieder vollständig recycelt werden.

Das Recycling von Industrie- und Gewerbeabfällen erfolgt über Sammel- und Verwertungsstellen für gewerbliche Verpackungen.

  

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Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, kennzeichnen wir unsere Produkte nach ihren Eigenschaften mit den „4R“: REDUCE (REDUZIERUNG), REUSE (WIEDERVERWENDUNG), RECYCLE (RECYCLING) und RENEW (ERNEUERBAR). 

REDUCE

Dieses Produkt und der dazugehörige Produktionsprozess sind darauf ausgelegt, den Einsatz natürlicher Ressourcen zu reduzieren. 

REUSE

Dieses Produkt kann für seinen ursprünglichen Zweck mehrmals wiederverwendet werden. 

RECYCLE

Post-Consumer- oder Produktionsabfälle dieses Produkts können primäre Rohstoffe ersetzen. 

RENEW

Dieses Produkt wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, z.B. Holz oder Pflanzen.