News vom 20.06.2011

„Working Comfort“-Ausstattung für Foamplus von Storopack

Programmwahl per Barcode: Bedienen einfach gemacht

Metzingen. Eine neue Service-Software sorgt bei dem Schaumpolstersystem Foamplus von Storopack dafür, dass die Wahl der richtigen Beutelgröße und Füllung per Barcode erfolgen kann. Der Packer erfasst mit einem Scanner die Kennzeichnung auf der Transportverpackung und aktiviert mit einem Tastendruck die Ausgabe der einzelnen Schaumbeutel, die er für diese Sendung benötigt. Parallel dazu zeigen ihm Fotos oder Videos auf dem Computerbild­schirm an, wie Packmittel und Packgut im Paket zu positionieren sind. Die Einweisung neuer, unter Umständen sprachfremder Arbeitskräfte ist damit wesentlich vereinfacht. Bedien- und Anwendungsfehler sind nahezu ausgeschlossen. Die Produktivität am Packplatz steigt.

Die Ausgabe aller Schaumbeutel für ein Paket kann nach erster Bestätigung entweder durch wiederholten Tasten­druck oder automatisch erfolgen. Der Zeittakt im auto­matischen Modus lässt sich frei wählen. Ist die folgende Sendung vom selben Typus wie die vorhergehende, dann genügt ein „Klick“ am Bediendisplay, damit Foamplus die letzte Schaumbeutel-Sequenz wiederholt. Ansonsten greift der Packer erneut zum Scanner.

Das Foamplus-Gerät wird je nach Wunsch samt Touchscreen-PC und Barcode-Scanner geliefert. Alternativ installieren die Service-Techniker von Storopack die nötige Software aber auch auf einem vorhandenen PC und Scanner, wenn die notwendigen Systemvoraussetzungen gegeben sind.

Die Ausrüstung fügt sich nahtlos in die Intralogistik von Unternehmen ein, die Barcodes im Versand einsetzen. Bei Einführung des Foamplus-Systems wird für jede relevante Verpackungsaufgabe zunächst der Schaumpolster-Bedarf definiert – beispielweise vier kleine Beutel an den Ecken für Produkt A, dagegen für Produkt B zwei große Kissen, die das Packgut ganz um­schließen. Analog kann sich die Ausstattung nach Karton­größen oder Sendungstypen unterscheiden. Die Daten für Art und Anzahl der Schaumpolster werden über die Eingabe­maske der Software hinterlegt und samt den Fotos dem Bar­code der jeweiligen Verpackungsaufgabe zugeordnet. Später lassen sich jederzeit weitere Kombinationen hinzufügen oder einzelne Koeffizienten ändern.

Das Konzept folgt dem „working-comfort“-Ansatz von Storopack, wonach eine benutzerfreundliche und ergono­misch günstige Ausstattung am Packplatz für bessere Ergebnisse sorgt.